22.05.2021 – Wanderung und Alpine Gefahren

 

Am Samstag, den 22.05.2021 um 8:45 Uhr trafen wir uns an der Talstation vom Diedamskopf. Nachdem wir in 2-er Gruppen aufgeteilt wurden, bekam jeder von uns ein Thema zu den Alpinen Gefahren zugeteilt. Anschließend fuhren wir zur Bergstation, wo wir dann unser jeweiliges Thema erklären mussten. Dann wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt.

In der 1. Gruppe hat uns Dietmar die Gehtechniken zum Queren von Firn- und Schneehängen erklärt, die wir im Anschluss auch ausprobierten. Danach suchten wir uns einen Platz, bei dem wir die Liegestütztechnik übten, um möglichst schnell auf einem Firnhang abzubremsen. In der 2. Gruppe haben wir mit Helmut verschiedene Verankerungstechniken mit dem Pickel gelernt, an denen wir anschließend auch kräftig zogen. Zum Abschluss unserer Übung liefen, beziehungsweise rutschten wir zur Mittelstation. Mit der Bahn sind wir dann wieder ins Tal gefahren. Es war ein toller Vormittag! Danke an die Begleitpersonen Dietmar und Helmut!

 

Bericht: Isabella Manser


08.05.2021 Ausrüstungskontrolle und Knotenkunde

 

Anwesenheit: Vollzählieg

 

Beginn:  Der Treffpunkt war um 16:00 Uhr beim Bergrettungsheim.

 

Abgabe der Winterausrüstung – Kontrolle Sommerausrüstung

Wir mussten zuerst unsere Winterausrüstung: LVS, Sonde und Schaufel abgeben und alles richtig sortieren. Anschließend wurde die Sommerausrüstung auf Größe und Vollständigkeit kontrolliert. Knotenkunde: Wir haben ein Bergrettungsseil gespannt. Danach wurde uns am Seil, die verschiedenen Knoten gezeigt und auch erklärt und für was man die verschiedenen Knoten jeweils benutzen kann. Am Schluss konnten wir uns noch selbst vom Sirenenturm abseilen.

 

Probenende: 18:00 Uhr

 

Verfasst von: Paul Frieh


03.04.2021 – Schneeschuhwanderung mit Panzerknacker Iglu

 

Am Samstag den 3.4.2021 um 13:00 Uhr trafen wir uns beim Bergrettungsheim. Dann fuhren wir nach Damüls und mit dem Sessellift zur Bergstation. Oben angekommen, zogen wir die Schneeschuhe an, machten eine LVS Kontrolle und liefen los Richtung Elsenkopf.

Der Weg hinauf war an manchen Stellen steil und durch den kalten Wind, war der Schnee ziemlich hart. Als wir oben waren, wurde ein Gipfelfoto von uns gemacht. Anschließend stand der Bau einer Notunterkunft im Schnee auf dem Programm. Wir stiegen ein Stück hinunter und packten unsere Rucksäcke in einen Biwaksack, den wir anschließend eingruben. Als der Schneehaufen groß genug war, mussten wir noch einen Eingang ausschaufeln und die vergrabenen Rücksäcke wieder aus dem Schnee befreien. Später stellte uns Dietmar ein paar Fragen über Ostern und Jesus, für die richtigen Antworten gab es Ostereier als Belohnung. Danach wanderten wir weiter zur Talstation. Fast unten angekommen, zogen viele von uns die Schneeschuhe aus und rutschten im Schnee runter. Dann fuhren wir wieder zurück nach Schoppernau. Es war ein toller Nachmittag!

 

Bericht: Hannes Fetz


27.02.2020 Schifahren im Gelände und Akjafahren

 

Schifahren im schwierigen Gelände und der Abtransport von Verletzten im Akja, müssen geübt werden – dies war daher unser heutiges Thema. Wir trafen uns um 9 Uhr bei der Talstation der Diedamskopf. Anschließend fuhren wir mit der Bahn zur Bergstation. Oben angekommen, wurden wir in vier Gruppen aufgeteilt. Zwei Gruppen gingen ins freie Gelände und versuchten dort ihre skifahrerischen Künste, trotz schlechter Sicht, zu verbessern. Die anderen zwei Gruppen begannen mit dem Akja fahren. Jeder durfte einmal mit dem Akja fahren und natürlich auch selber mal im Akja aus der Sicht des Patienten mitfahren. Anschließend wurden die Gruppen getauscht. Als für beide Gruppen die Übung beendet war, trafen wir uns wieder bei der Bergstation. Einige von uns haben zum Abschluss noch das Falzer Köpfle bestiegen. Mit den Schiern auf dem Buckel stapften wir durch den Schnee bis zum Gipfel und genossen Oben stolz unsere Jause. Danke an die Begleiter Norbert, Herbert, Helmut und Dietmar.

 

Bericht: Daniel Felder


06.02.2021 Winterübung

 

Notfallausrüstung, Unterkühlung Der richtige Umgang mit der Notfallausrüstung, nämlich LVS, Sonde und Schaufel ist Grundvoraussetzung, um im Notfall eine rasche Bergung des Verschütteten zu gewährleisten. Nach der Bergung ist auch der Wärmeerhalt ein großes Thema.

 

Wir haben versucht mit einfachen Hilfsmitteln wie der Aludecke den Wärmeverlust zu minimieren. Dies waren die Themen des letzten Übungsnachmittags auf 1900 m Seehöhe. In Kleingruppen haben wir die verschiedenen Bereiche abgearbeitet. Anschließend hat uns Alois erklärt, welche umfangreichen Aufgaben bei einem Lawineneinsatz auf alle beteiligten Retter zu kommen und welche Aufgaben auf dem Lawinenkegel zu erledigen sind. Ein Lawinenabgang – 2 Verschüttete, 1 Person ohne LVS – jetzt hieß es schnell sein und das Gelernte vom Nachmittag umsetzen – was uns natürlich sehr gut gelungen ist. Die LVS-Suche war schnell erledigt – kurz sondieren und mit System schaufeln, so konnten wir die Verschüttete Person rasch bergen - zum Glück unverletzt. Die Sondier Mannschaft hat zwischenzeitlich den 2. Verschütteten geortet und ausgegraben.

Somit konnten wird den Lawineneinsatz beenden und geordnet ins Tal abfahren. Danke an die Begleitpersonen Alois, Thomas, Helmut, Lukas und Dietmar

 

Bericht: Daniel Beer