Übungstour Saulakopf (2517m) - Lünersee am 26.September 2021

 

Das Gipfelziel unserer diesjährigen Übungstour sollte eigentlich die 2643m hohe Zimba, das "Matterhorn des Montafon" , sein. Da aber am Tourentag der Wetterbericht schon gegen Mittag hin Regen voraussagte, wurde bereits früh morgens übereinstimmend auf das Ausweichziel Saulakopf mit Zustieg über den Klettersteig umdisponiert. Dank einer Fahrgenehmigung war es möglich mit unserem Einsatzfahrzeug über Vandans bis zur Heinrich-Hueter-Hütte im Rellstal zu fahren, so dass die 11 Saulakopfaspirant(inn)en bereits knapp vor 8 Uhr in den Klettersteig einsteigen konnten. Der Klettersteig erwies sich als durchaus fordernd und abwechslungsreich und bot darüber hinaus imposante Tief- und Rundumblicke.

 

Der Weitblick am Gipfel war wegen der typisch herbstlichen Föhnstimmung etwas eingeschränkt, er reichte jedoch bis zu den prominenten Nachbargipfeln Schesaplana, Zimba, Drei Türme und Sulzfluh. Der Abstieg vom Saulakopf erfolgte dann über den Normalweg zum Saulajoch, von wo aus - wenn schon einmal da - noch ein Abstecher zum Lünersee genommen wurde. Nach kurzer Einkehr in der Douglashütte führte der Weg über die Lünerkrinne und das Gipsköpfle zurück Richtung Hueter-Hütte. Punkt 12:15 Uhr fielen die ersten Regentropfen und spätestens jetzt hätte sich niemand gewünscht am Gipfel oder Grat der Zimba zu sein. Viel mehr lockte der herzhafte Apfelstrudel der Hueter-Hütte, welcher von unseren 3 Kameraden, die verletzungsbedingt den Klettersteig ausgelassen hatten, schon gepostet worden war.

 

Rückkehr beim Bergrettungsheim in Schoppernau samt kurzer Abschlussbesprechung war gegen 17:30 Uhr.

 

Das anschließende Verwöhnprogramm mit Burger und Pommes von Isabell und Marco in der Gräsalperstube sorgte nicht nur für den kameradschaftlichen Abschluss dieses Ausflugs- und Tourentages, sondern auch dafür, dass wirklich jede Kalorie, die an diesem Tag verbraucht worden war, wieder aufgefüllt war.;-)

 

Bericht: Ausbildungsleiter Martin Manser


Heimabend Erste Hilfe

 

Bei Einsätzen müssen wir oft neben technischem Know-how ebenso in Sachen Erste Hilfe gut vorbereitet sein. Um unser Wissen immer auf dem aktuellsten Stand zu halten standen an unserem Heimabend am 17. September die lebensrettenden Sofortmaßnahmen auf dem Programm.

 

Von Versorgung starker Blutungen, über Bewusstlosigkeit und Notfallcheck bis hin zur Reanimation und deren reversiblen Ursachen wurde an 2 Stationen alles zum Teil theoretische besprochen sowie praktisch geübt. Nach einer kurzen Feedbackrunde ging es anschließend zum gemütlichen Teil über.

 

Bericht: Sando Nardin


Übung Bergrettung Schoppernau 31.7.2021 zum Thema Klettertechnik

 

Zum vereinbarten Zeitpunkt um 13.00 Uhr fanden sich beim BR Heim 17 Personen der Ortsstelle ein. Auf Grund der Wettersituation fand die Übung in der Kletterhalle K1 in Dornbirn statt. Von 15:00 – 18:30 Uhr wurde in der Halle fest geübt. Mit einem Stationsbetrieb wurden auf 3 Stationen folgende Themen erarbeitet: Klettertechnik, Umfädeln am Stand, Seilkommandos Klettergarten, Verwendung div. Sicherungsgeräte. Anschließend wurden noch einige Routen geklettert. Nach Rückfahrt und Abschlussbesprechung wurden die Eindrücke beim „Fraaanz“ verarbeitet ;-).

 

Bericht: Markus Greussing


Einsatzübung im Gelände

 

Am 09.07. fand eine Einsatzübung statt. Übungsannahme war ein Steinschlag bei Felsräumarbeiten. Zu Beginn der Übung gab es eine kurze Einschulung wie ein Einsatz in den ersten Minuten anläuft, und was es alles zu beachten gibt.

 

Dann eilte auch schon die ganze Mannschaft zum Einsatzort. Die Beiden „verunglückten“ Arbeiter hingen an einer Felswand, über einer der Hanggalerien der Straße nach Schröcken. Schnell konnten sich die ersten Bergretter von oben zu den verletzten Personen Abseilen, und diese in weiterer Folge auch Bergen. Als besonders kniffelig erwies sich dabei die Aufgabe, die Verletzten von der Galerie auf die Straße, zum Auto zu bringen. Nach langer Zeit des „Abstand halten“ kam dieses Mal nach der Übung auch der Kameradschaftliche Teil nicht zu kurz.

 

Organisation der Übung: Alois Moosmann und Norbert Simma


Übung im Gelände

 

Am 29. Mai stand eine Übung im Gelände auf unserem Ausbildungsplan. Bei dieser Übung wurde der Mannschaftszug bis ins Detail geübt. Ausbildungsleiter Martin Manser hat im 1. Teil der Übung den Mannschaftszug in den Grundzügen erklärt. Bei einer weiteren Station wurden die Sicherungsmöglichkeiten und -Geräte für die Redundanz unter die Lupe genommen.

Bei der 3. Station hat Michael die Gebirgstrage und das Aufhängesystem ins Detail druchgenommen. 

Nach dem Stationsbetrieb haben wir den Mannschaftszug in einem Übungseinsatz zur Anwendung gebracht.


Übung

 

 Am 6. Mai fand eine der letzten Übungen mit Abstand statt. In drei Gruppen wurde wegen der Witterung kurzfristig umgeplant. So haben wir beim Gemeindehaus die Teile der neuen Basisausbildung geübt

Markus lehrte uns, wie der Powerguide im Flaschenzug zu integrieren ist. Martin hatte die Ausgleichs- und Reihenverankerung zum Thema und warum das weiche Auge wichtig ist. Und bei der 3. Station wurden schwierige Knoten wie Bachmann, Steinknoten, doppelter HMS trainiert. Zusätzliche wurde das Abbinden von HMS und Tuber geübt. Viele Teilnehmer und ein kameradschaftliches Miteinander machen Spaß,  auch wenn es noch keine Genehmigung für den geselligen Teil danach gibt.

 

Bericht: Herbert


Übung im Gelände

 

Für den 17. April war eine Übung im Gelände unter dem Motto „Schnee und Firn“ geplant. Witterungsbedingt lag  jedoch nur nasser Altschnee. Da BergretterInnen flexibel sind, wurde die Übung kurzer Hand in "Bewegen in schwierigem Gelände" umbenannt und umgeplant. Wir trafen uns im Bergrettungsheim, wo vier Gruppen eingeteilt wurden.

 

Für alle Gruppen galt es ein teilweise eingerichteter Parcour in unwegsamen Gelände zu bewältigen. Erst mussten steilere und weiche Altschneefelder sowie mehrere Gräben gequert werden, ehe gesichert durch ein Seilgeländer mit anschließender Abseilstelle über eine Felswand ein Lawinenkegel erreicht wurde. Dort war bereits eine „Flying Fox“ über die Bregenzer Ache,  durch Firnanker befestigt, vom Ausbildungsteam vorbereitet. Nach Überquerung der Ache bildeten die Gruppen eine Gletscherseilschaft und querten gesichert sämtliche Lawinenkegel wie auf einer Hochtour.

 

Übungsorganisation: Beer Thomas und Simma Norbert


Einsatzübung am 27.03.2021

 

Am 27. März stand eine Einsatzübung mit dem Schwerpunkt Erste Hilfe in unserem Übungskalender. Übungsannahme war der Absturz von zwei Wanderern in steiles Gelände.

Mit unserem Einsatzquad hat sich gleich ein Fahrer mit einem Alpinsanitäter auf den Weg gemacht. Die Verletzten konnten schnell lokalisiert werden. Die Nachrückende Einsatzmannschaft sowie Bergematerial wurde mit dem Quad zum Einsatzort transportiert. Weitere Alpinsanitäter begannen gleich mit der Erstversorgung. Die anderen Bergretter bauten einen Mannschaftszug auf, um die Verletzten mit einer Trage zu bergen.

Anschliessend wurden die Verletzten mit der Trage auf dem Quad zur Talstation abtransportiert.

Nachdem alle BergretterInnen samt Patienten wieder im Heim angekommen sind, wurde die Übung Covid-Gerecht in einem großen Kreis im Abstand im Freien nachbesprochen.

 

Vielen Dank an Sandro und Jürgen für die perfekte Organisation der Übung!


Übungsskitouren am Hochtannberg am 7.März 2021

 

Unsere alljährlich stattfindende Übungskitour führte uns diesmal ins Gebiet Hochtannberg , von wo aus wir uns in Gruppen auf 3 verschiedene Tourenziele verteilten: Wartherhorn, Juppenspitze und Karhorn. Die Fortbewegung mit Skiern bergauf und bergab kann für uns im Ernstfall mitunter die einzige Möglichkeit sein um zu einem Einsatzort zu gelangen. Trotzdem sollte diesmal wichtigstes Übungsziel sein: gemeinsamer Spaß an der Bewegung in der Natur und am Skifahren im Gelände. Und: Erlebte Bergkameradschaft, soweit das eben unter den derzeitigen pandemiebedingten Umständen möglich ist.

 

Die idealen Verhältnisse am Tourentag waren einerseits wichtige Voraussetzung dafür, dass die Gipfel wie geplant von allen Teilnehmern erreicht werden konnten , andererseits ermöglichten diese tolle Abfahrten – vom nordseitigen Powder bis zum südseitigen Traumfirn war alles dabei. Am Ende des Tages hatten alle Touren eines gemeinsam: Coole Pics in der WhatsApp-Gruppe, strahlende (z.T.rote😉) Gesichter, zufriedene Teilnehmer, viel zu erzählen… Und dem (der) ein oder anderen blieb die Erkenntnis: Wettermäßig durchwachsene Tage haben auch was Spannendes an sich und wieder mal: es gibt auch quasi vor unserer Haustüre immer was Neues zu entdecken und erleben.

 

Bericht: Ausbildungsleiter Martin Manser


Übung im Gelände - Lawineneinsatz

 

Am Freitag den 12.02. hatten wir unsere Monatliche Probe. Unser Thema war der Lawineneinsatz!

 

Wir haben 3 Stationen vorbereitet: Station 1 - Evakuierungsset mit Hubschrauber (LKW-Kran), bei der 2. Station ging es um den Mannschaftstransport mit Quad, weiters wurde hier auch der große LVS-Check beübt. Und bei der 3. Station stand die Sondier Kette, das Suchen mit dem Pieps und Verhalten auf dem Lawinenkegel auf der Agenda.

 

Ein besonderer Dank der Firma Hager Bau für das bereitstellen des LKW- Kranes und an unsere Mannschaft für die rege Teilnahme.

 

Für das Ausbildung´s Team - Thomas


Winterkurse für Anwärter und Wiederholer am 30. /31. Jänner im Gebiet Diedams

 

Bei uns im Gebiet Diedamskopf und Falz hat am Wochenende 30. und 31. Jänner eine Winter-Basisausbildung für Anwärter aus dem ganzen Land stattgefunden. Weiters waren am Samstag auch Gruppen des Wiederholerkurses der Gebietsstelle Bregenzerwald im Gelände unterwegs.

 

Bei beiden Kursen hat unsere Ortsstelle wieder einmal eine tragende Rolle übernommen. Insgesamt waren 19 Mitglieder der OS Schoppernau bei den beiden Kursen dabei . Davon waren 9 Mitglieder als Teilnehmer beim Wiederholerkurs und bei beiden Kursen zusammen ganze 8 Ausbilder als Kursleiter, Stationsbetreuer und Gruppenausbilder im Einsatz.

Besonders erfreulich ist, dass unsere beiden Anwärter Tobias und Michael ihre Winter-Basisausbildung positiv abschließen konnten und Thomas seinen 2.Co-Ausbilder gemacht hat und somit nun fertiger Alpinausbilder ist. Gratulation allen!

 

Bericht: Ausbildungsleiter Martin Manser


DA-Heimabend am 14.01.2021

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen haben wir am 14. Jänner wieder einen Da-Heimabend abgehalten.

Im Vorfeld an den Da-Heimabend wurden von den BergretterInnen ein ausführlicher Erste-Hilfe-Test in der Wissensbox absolviert. In einer Videokonferenz wurden die Fragen nochmals erörtert und von unserem SAN-Wart Daniel Spiegel erklärt.

Alois und Norbert brachten uns die Neuerungen in der Organisation der Pistenrettung und im Ablauf bei Einsätzen auf der Piste näher.

 

In der Hoffnung, bald wieder Präsenzübungen und -Heimabende abhalten zu können, war es doch toll, die KameradenInnen am Bildschirm zu sehen und sich unter einander austauschen zu können. 

 

Ein großer Dank für die Organisation des Da-Heimabend an Ausbildungsleiter Martin Manser, Ortsstellenleiter Alois Moosmann und OSL-Stellvertreter Norbert Simma! Weiters ein großes Dankeschön für die Präsentation der Erste-Hilfe-Themen SAN-Wart Daniel Spiegel.

 

Bericht: Edi Strolz