08.05.2020 - Noch einmal haben wir eine Übung mit Abstand, einen sogenannten Daheimabend abgehalten.

 

Mit der Übungseinladung wurde ein Fragenkatalog zu den Themen Alpinmedizin, Alpine Gefahren, Knotenkunde, Mannschaftzug , Sucheinsatz und Funk verschickt. Die Antworten zu den Fragen wurden dann in einer Zoom Videokonferenz gemeinsam erarbeitet.

Zum Ausklang der Zoom-Konferenz wurden dann verschiedene gesammelte Gipfelblickbilder eingeblendet und in einem gemeinsamen Ratespiel aufgelöst. Die Teilnehmerzahl war etwas geringer als bei den vergangenen Daheimabenden – Verständlich, dass nach mehreren Wochen des strengen Abstandhaltens am ersten Freitag, an dem die Regeln nun etwas gelockert sind, so manche(r) was anderes zu tun hatte…😉

 

Aber auch wir Bergretter können nun guter Hoffnung sein, dass wir mit unseren Übungen in Richtung „neue Normalität“ zurückkehren.

 

Bericht: Martin Manser


Da“Heim“Abend

 

Unser Ortsstellenleiter Alois und sein Stellvertreter Norbert haben einen weiteren Daheimabend organsisiert. Auf dem Programm standen die Knotenkunde und das Topo. Die gebräuchlichsten Knoten wurden besprochen, vorgeführt und nachgemacht. Norbert erklärte uns noch wie ein Topo zu lesen ist. Zum Schluss wurde noch der Einsatz von heute Nachmittag besprochen.

 

Danke an Alois und Norbert für die Organisation, Erstellung der Videos und Durchführung des „Daheimabends“ über eine Videokonferenz.


Videokonferenz - Daheimabend 2
Daheimabend 2

Weiterer "Da"Heimabend

 

Auch am 06. April hat wieder ein Daheimabend stattgefunden. Auf dem Programm standen Bertrettungsthemen. Im ersten Teil hat jeder BergretterIn einen Fragebogen mit 10 Bergrettungsrelevanten Fragen erhalten. Die Antworten mussten notiert, zum Teil auch skizziert und erklärt werden. 

Im zweiten Teil wurden Flurnamen aus unserem Einsatzgebiet verteilt. Hier ging es darum, zu erklären, wo sich diese Gebiete befinden.

 

Die Ergebnisse wurden bei einer gemeinsamen Videokonferenz verglichen und besprochen.

 

Danke an Herbert Strolz für die Vorbereitung und Durchführung und Martin Manser für die technische Unterstützung bei der Videokonferenz.

 


Heimabend der etwas anderen Art

 

Am 30. März fand ein „Daheimabend“ statt. Aufgrund der Corona-Krise nehmen natürlich auch wir unsere Verpflichtung ernst und meiden die sozialen Kontakte. Um in Verbindung zu bleiben und auch Ausbildungsinhalte weiter zu vermitteln, hat unser Ausbildungsleiter Martin Manser einen Heimabend per Videokonferenz Organisiert. Im Vorfeld haben einige Ausbilder Themen, Lernvideos und Lernunterlagen eingebracht, welche bereits vor der Videokonferenz zu Hause von jedem Selbst durchgearbeitet wurden.

Zur Auflockerung stand auch ein Film über das 25-Jahr-Jubiläum unserer Ortsstelle zum Download bereit. Hier waren noch einige Bergretter zu erkennen, welche noch Heute aktiv in der Ortsstelle dabei sind.

 

Ein Dankeschön gilt unserem Ausbildungsleiter Martin für die perfekte Organisation und die Mithilfe der Ausbilder.


Vollmond-Tour

 

Zu Beginn der Tour wurden gemeinsam im Heim die „Standardmaßnahmen Planung“ laut Stop or go mit Lawinenlagebericht, Hangneigungskarte und aktuellem Wetterbericht durchgegangen.Daraus hat sich für uns dann schlüssig ergeben, dass die ursprünglich ins Auge gefasste Abseilaktion vom Gipfel der Klippere gecancelt wird.

Übungsannahme war, dass eine übermüdete Sondiermannschaft im Gelände mit Verpflegung versorgt werden muss. Dabei hat sich gezeigt, dass der Materialtransport mit dem ohnehin sehr vollen Winterrucksack eine spezielle Herausforderung sein kann. Die Orientierung im Gelände erfolgte über Koordinaten und GPS- Navigation mit dem Av-App. Bei der Mittlere Alpe haben wir dann unser „ Basecamp „ eingerichtet. Kurz bevor wir um ca 21:20 den Gipfel der Klipperen erreichten, hat sich der Vollmond für ganze 5 Minuten gezeigt - und verschwand auf Nimmerwiedersehn hinter den Wolken. Trotzdem gab’s keinen Grund für schlechte Laune, denn die Abfahrt vom Gipfelhang bot Pulverschnee vom Feinsten.

Zurück im Basecamp, welches Engelbert für uns gehalten hat , wurde die flüssige Verpflegung zum Selbstzweck verwendet, was die Finger wärmte und die Stimmung hob. Die Abfahrt zurück zum Auto im immer schweren werdenden Schnee und schwierigen Gelände war anstrengend. Umso besser schmeckten dann zurück in unserem Heim die frischen Wienerle von Metzgermeister Ossi. Besonders erfreulich war, dass an dieser Übung viele unserer jüngeren Mitglieder der Ortsstelle teilgenommen haben.

 

Bericht: Martin Manser


Heimabend

 

Am 14. Februar stand auf unserem Übungsplan ein Heimabend. Programm: LVS/Recco, EDV-technische Unterstützung in der Einsatzleitung und unsere sonstige technische Ausstattung.

 

Bei der Recco-Suche haben wir eventuelle Störquellen besprochen und auch ausgetestet. Unser Einsatz-ATV und -Fahrzeug wurde in Bezug auf Handhabung und Bestückung erklärt. Engelbert hat uns die technische Ausstattung in der Einsatzleitung präsentiert.

Zum Abschluss hat unser Ausbildungsleiter Martin noch wichtige Informationen zu den verschiedenen Koordinatensystemen und GPS-Apps gegeben.


Lawinenübung am 14.01.2020

 

Für den 14. Jänner stand die jährliche gemeinsame Lawinenübung mit den Kameraden der OS Au auf dem Programm. In diesem Jahr war die AEG (Alpine Einsatzgruppe der Polizei) auch mit dabei. Unser Kamerad Markus Greußing – Leiter der AEG Vorarlberg Nord – hat die Übung organisiert.

 

Übungsannahme: Lawinenabgang oberhalb der Mittelstation. Mehrere Verschüttete. Nach Alarmierung per Pager um 18:44 h rückten die Bergretter und Polizisten beim Heim in Schoppernau ein. Mit der Bahn ging es zur Mittelstation. In kurzer Zeit konnte mit der Aug und Ohr-Suche das erste Opfer lokalisiert und erst versorgt werden. Mit LVS, Sonden und Recco wurden auch die weiteren 8 Opfer lokalisiert und geborgen. Schon um 20.00 h konnte das Lawinenfeld geräumt werden. Anschließend fand die Schlussbesprechung bei uns im Bergrettungsheim statt.

 

Ein Dank an alle Mitwirkenden und an Markus für die perfekte Organisation.