17.01.2026 - Übung Lawineneinsatz
Beim Thema Lawineneinsatz ist unsere Bergrettung wegen der vielen Ausrückungen der letzten 20
Jahre sehr gefordert. Bei jedem dieser, oft tragischen Einsätzen konnten wir uns nebenbei auch
weiterbilden und den sehr guten Rettungsstandart halten. Stehen bleiben geht nicht, darum gilt es
immer wieder diese Spezialdisziplin zu üben. Thomas und Herbert haben mit Pagerruf die
BergretterInnen zu einem spektakulären Szenario geladen.
Besonders der b7 Lawinen Ruf braucht eine gute Vorbereitung schon zu Hause, einen schnellen
Abgang und ein Ankommen am Einsatzort. Den Faktor Zeit im Auge soll sich jeder Bergretter mit
kompletter Ausrüstung vorbei an der Schleuse in Richtung Einsatz bewegen. Ziel muss sein, gut
ausgerüstet möglichst schnell am Einsatzort mit ersten, bekannten Maßnahmen zu starten.
Ein großes Danke gilt unseren Freunden von der Feuerwehr die uns bei größeren Einsätzen immer
wieder unterstützen. Bei dieser Übung haben Mario und Kilian die Schleuse bearbeitet und Johannes
hat mit seinem LKW mit Kran (Fa. Felder Danke) einen Hubschrauber simuliert. So kann es auch in
Echt abgehen, wenn wir schnell ins Gelände müssen um Hilfe unter abgegangenen Schneemassen
abzuarbeiten. Dazu hat Daniel als Flugretter unserer Ortsstelle die nötigen Heli Infos möglichst Detail
getreu mittels Kranhacken bei Landung und Abflug simuliert.
Nicht genug wurden auch noch eine LVS Station von Michael Beer und ein Sonden Gelände von
Michael Fetz vorbereitet. Zwischendurch hat unser Quad mit den verschiedenen Anhängearten im
Schlepptau von den Teilnehmern gutes Stehvermögen abverlangt.
Immer wieder werden dieses Jahr auch die neuen Funkgeräte ausprobiert. Thomas war am Ende der
Übung nicht nur mit den Sprüchen aus dem digitalen Organ sondern von der sehr großen
Übungsbeteiligung und der teils perfekten Handhabung zum Thema Lawineneinsatz sehr erfreut.
Nicht nur aus diesem Grund ist die Schlussbesprechung im Schrannenhof für etliche, doch etwas in
die Länge geraten.
Herbert Strolz