Einsätze 2010

Wandererin mit Atemnot

 

Am 28. Juli 2010 war ein Urlaubsgast auf dem Weg vom Diedamskopf Richtung Schoppernau unterwegs. Aufgrund der langen Wanderung war der Urlaubsgast bereits ziemlich erschöpft und klagte über leichte Atemnot. Nach der Alamierung durch den Partner haben wir den Gast mit dem Einsatzfahrzeug zurück nach Schoppernau gebracht.

Die Wanderung war zu lang

 

Zahlreiche Wanderer waren bei bestem Wetter am 20. Juli wieder am Diedamskopf unterwegs. Gegen 18.00 h wurden wir von einem Wanderer alamiert, da er aufgrund der Erschöpfung den Abstieg nicht mehr beenden konnte. Wir haben den Wanderer mit seiner Begleitung mit unserem Einsatzfahrzeug zurück nach Schoppernau gebracht.

Symbolfoto Bergrettung SChoppernau

Erschöpfter Wanderer auf dem Weg vom Diedamskopf nach Schoppernau

 

Am 13. Juli 2010 wurden wir von einem Vermieter aus Schoppernau verständigt, dass sein Hausgast auf dem Weg vom Diedamskopf in Richtung Schoppernau ist. Aufgrund der längeren Wanderung und der heißen Temperaturen war der Urlaubsgast so erschöpft, dass er den Rest der Strecke nicht mehr zurücklegen konnte. Wir haben den Wanderer und seine Begleiterin mit unserem Einsatzfahrzeug zurück nach Schoppernau gebracht.

Tierbergung

 

Am 30. Mai wurde unsere Ortsstelle gegen 17:45 h zu einer Tierbergung alamiert. 4 Jungrinder sind abgestürzt. Nach kurzer Suche konnten die Rinder lokalisiert werden. 21 Mitglieder unserer Ortsstelle haben die Rinder durch den steilen Wald und über eine Rinne sicher auf den Weg bringen können.

 

Verkehrsunfall auf dem Forstweg der Alpe Unterdiedams

 

Zu einem tödlichen Verkehrsunfall kam es am Samstagabend auf einem Forstweg auf der Alpe Unter Diedams in Schoppernau. Der Pkw eines 38- jährigen Auers stürzte ab, sein Beifahrer wurde unter dem Fahrzeug eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle.

 

Der 53- Jährige war mit seinem 38- jährigen Schwiegersohn, der den Geländewagen mit Anhänger lenkte, vom Diedamskopf im Bregenzerwald talwärts unterwegs. In einer scharfen Rechtskurve kam das Auto laut Polizei von der Forststraße ab und stürzte 80 Meter über steiles Weideland ab. Der Lenker konnte sich aus dem Fahrzeug befreien, sein Schwiegervater wurde unter dem Wagen eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Im Einsatz waren die Bergrettung und Feuerwehr Schoppernau sowie der Notarzt- Hubschrauber C8.

 

Quelle: Sicherheitsdirektion Vorarlberg

Libelle bei der Taubergung

Lawineneinsatz - Juppenspitze Schröcken

 

Am 03. April 2010 wurden wir zu einem Assistenz-Einsatz nach Schröcken gerufen. Um 13:41 hat uns die Alamierung zum Lawineneinsatz erreicht. Vier befreundete Freerider wollten vom Skigebiet Lech nach Schröcken abfahren. Hierbei hat ein Freerider ein Schneebrett ausgelöst und wurde ca. 200 Meter mitgerissen. Er konnte seinen Lawinen-Airbag auslösen. Somit wurde er nicht verschüttet. Allerdings war er aufgrund des Sturzes über ein Felsband verletzt. Der Verletzte wurde mit dem NAH Gallus 1 ins Krankenhaus geflogen. Die drei Unverletzten wurden vom Hubschrauber des Inneministeriums "Libelle" mittels Tau geborgen.

Sturz auf der Waldabfahrt

 

Die erste Gruppe der Bergrettung Schoppernau, bestehend aus dem Ausbildungs- und Ausschusskader, wurde am späten Nachmittag von der Pistenrettung Diedamskopf zum unteren Teil der Skiroute 21 (Waldabfahrt) gerufen. Ein deutscher Wintergast kam mit seinen Skiern zu Sturz und verunglückte über den Pistenrand hinaus in ein kleines Waldstück. Nach gemeinsamer Bergung wurde der Patient erstversorgt und mit dem Einsatzfahrzeug der Bergrettung Schoppernau zum ortsansässigen Arzt transportiert. Der schwerverletzte Wintersportler musste anschließend durch das Rote Kreuz ins Landeskrankenhaus nach Bregenz transportiert werden wo er noch am selben Abend operiert werden musste.

 

Lawineneinsatz

 

Nachdem unsere Mannschaft vom letzten Einsatz rückgekehrt war, wurde wir zu einem weiteren Lawineneinsatz nach Schnepfau gerufen. Hier wurde die Schnepfegg-Strasse durch eine Lawine verschüttet. Einsätzkräfte unserer Ortsstelle und Kameraden der Ortsstelle Mellau haben eine Sicherheitssuche durchgeführt. Zum Glück wurde niemand von der Lawine verschüttet.

Bergung eines Skifahrers

 

Am Samstag, den 08. Februar hat sich ein Skifahrer im freien Skiraum des SG Diedamskopf per Handy bei der RFL gemeldet. Nachdem er von der Skipiste abgefahren ist, kam er in einer Rinne zum stehen und konnte nicht mehr weiter. Der Hubschrauber des BMI konnte aufgrund des Nebels nicht zur vermutlichen Unfallstelle fliegen. Somit wurde unsere Ortsselle alamiert. Nachdem Telefonkontakt mit der gesuchten Person konnte diese durch unsere Suchmannschaft lokalisiert und unverletzt geborgen.

Lawineneinsatz

 

Am 03. Februar wurde unsere Ortsstelle um 14.18 h zu einem Lawineneinsatz am Diedamskopf alamiert. Fünf jugendliche Wintersportler bewegten sich im gesperrten freien Skiraum in Richtung Falzer See. Nach Abgang der Lawinen waren vier der Jugendlichen verschüttet. Zwei der Verschütteten konnten von einem Kollegen gleich ausgegraben werden. Die beiden anderen Verschütteten wurden von Sondiermannschaften der Bergrettung lokalisiert und konnten nur mehr Tod geborgen werden. Im Einsatz waren ca. 160 Rettungskräfte, 5 Lawinenhundeführer, 3 Helikopter, sowie Liftpersonal und Skilehrer).

In solchen Situationen appellieren wir an alle Wintersportler, den gesicherten Skiraum nicht zu verlassen.

Such- und Bergeaktion

 

Aufmerksame Liftbedienstete sichteten am 28. Jänner 2010 gegen 15.00 h zwei Spuren in Richtung Schrannentobel. Nachdem Sie keine Spuren zurück aus dem Tobel finden konnten, alarmierten Sie die Bergrettung. Suchmannschaften unserer Ortsstelle haben diese Spuren verfolgt. Zeitgleich wurde ein Notarzthelikopter alarmiert. Nachdem wir dann ersten Kontakt mit dem Vermissten aufnehmen konnten, wurden diese durch den NAH Gallus 1 lokalisiert. Mittels Taubergung konnten beide Wintersportler im letzten Moment vor Einbruch der Dunkelheit und bei Schneefall leicht unterkühlt geborgen werden.

Bergung von zwei Wintersportlern

 

Am Sonntag waren zwei Wintersportler aus Deutschland als Tagestouristen auf dem Diedamskopf unterwegs.Nachdem die Wintersportler nachts nicht nachhause zurückgekehrt waren, haben die Eltern die Polizei verständigt, welche uns dann um 00:50 h alarmiert hat. In mehreren Gruppen wurde das Skigebiet abgesucht. Nach dem wir im Schrannentobel eine entsprechende Spur entdeckt hatten, hat eine Mannschaft diese Spur verfolgt. Um ca. 04.30 h konnten wir dann die Wintersportler im Schrannentobel lokalisieren. Vermutlich wollten die beiden mit Ski und Snowboard über die Skiroute 21 abfahren. Dabei fuhren sie von der markierten Route ab und stürzten im Schrannentobel über einen felsdurchsetzten Abhang rund 60 Meter in das Bachbett ab.